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am 21.06.2008 findet eine gemütliche Ausfahrt im Gebiet der Flumserberge überm Walensee statt

 

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Besteigung der Wildspitze PDF Drucken E-Mail

  

Alpenvereinsjugend besteigt Wildspitze (3.770m) im Ötztal

  

Die Jugend III der Sektion Weiler ist schon eine tolle Truppe...

Während vielerorts Ende der Pfingstferien die Freibäder öffneten und Schulkameraden beim Baden die ersten schönen Sommertage genossen,
zog es Jugendliche des Weilerer Alpenvereins zusammen mit ihrem Jugendleiter, Martin Rochelt, noch einmal in die Region von Schnee und Eis.

Das ehrgeizige Ziel der fünf Jungbergsteiger Anja Feuerstein (16 Jahre), Melissa Rochelt (14 Jahre), Moritz Bilgram (15 Jahre), Gordian Schuster (19 Jahre) und Annabelle Rochelt (17 Jahre) war die Besteigung der Wildspitze im Ötztal.

Mit ihrem 3.770 m hohen Gipfel ist die Wildspitze der zweithöchster Berg Österreichs.

Schwer bepackt, mit Proviant für 4 Tage, stieg die Gruppe vom Pitztal auf die Winterhütte des Taschachhauses (2.434m) auf. Im gemütlichen Winterraum, in dem komplette Selbstversorgung angesagt war, nisteten sie sich gemütlich ein. Über Nacht gab es 20 cm Neuschnee. Der erste Tag sollte als Eingeh- und Übungstag genutzt werden. Bei strahlend blauem Himmel stapften die Jugendlichen mit ihren Schneeschuhen zunächst zum Taschachferner. Abgehende Neuschneelawinen zwangen sie immer wieder, vom Normalweg abzuweichen, um in einem großen Bogen die Gefahrenstellen zu umgehen. Am Fuße des Gletschers musste zum ersten Mal angeseilt werden. Schon bald erkannten sie, dass die Spurarbeit viel Zeit brauchte. Die Sonne brannte nieder, der Schnee wurde immer schwerer und die Trinkflaschen immer leichter. Bei ca. 3.000 m kehrte die Gruppe um und trampelte den gleichen Weg zurück.

Noch vor Sonnenaufgang am anderen Morgen, gegen 4.30 Uhr, waren sie bereits wieder auf den Füßen, mit dem festen Willen, gemeinsam den Gipfel zu erreichen. Jetzt zahlte sich die Spurarbeit vom Vortag aus. Die Spur war hart gefroren und in der Morgendämmerung gut erkennbar. Rasch erreichten sie in der morgendlichen Frische das Ende der Fußstapfen des ersten Tages. Jetzt mussten wieder die Schneeschuhe angezogen werden, um den Weg zur Wildspitze durch den Kräfte zehrenden Bruchharsch fortzusetzen. Von Westen her zogen immer mehr Wolken auf. Am Gipfelgrat wurde ein Fixseil eingerichtet und pünktlich zu Mittag erreichten die drei Mädels und zwei Jungs gemeinsam mit ihrem Jugendleiter überglücklich und stolz den Gipfel. „Geschafft“ – ein wirkliches Highlight der Pfingstferien!

Wieder am Quartier angekommen, mussten erst die Blasen an den Füßen behandelt und die der Sonne ausgesetzten, stark geröteten Hautteile gekühlt werden. Zum Abendessen gab es Spaghetti bis zum Abwinken...

Jugendleiter Martin Rochelt ist beeindruckt von der Ausdauer, Leistung und Disziplin der Jugendlichen. Ganze zwölf Stunden waren die jungen Alpinisten am Gipfeltag auf den Füßen. Gemeckert hat keiner und das Schwimmbad hat wohl auch niemand so recht vermisst. Die Jugend III der DAV Sektion Weiler ist schon eine tolle Truppe...

 
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